Gottes Schöpfung - Das Reich des Göttlichen Willens

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Überblick

Mensch und Schöpfung im Göttlichen Willen

Luisas Schriften enthalten wunderbare Lehren über Gottes Plan mit der Schöpfung und insbesondere mit dem Menschen.

Der Mensch Adam wurde direkt von Gott erschaffen, wurde mit seinem göttlichen Atem erfüllt und erhielt dadurch Anteil an den göttlichen Eigenschaften.

Gott hat den Menschen als ein Wesen erschaffen, das Ihn in Freiheit lieben sollte. Gott wollte sich auf diese Weise in ihm  verherrlichen und Anteil an seiner eigenen Seligkeit schenken.

Die ganze Welt, der ganze Kosmos wurde als Wohnung für den Menschen erschaffen, damit er darin dem unendlichen Gott begegnen konnte.

Da Luisas Schriften sich grundlegend auf die biblischen Schöpfungs-geschichten und die biblische Heilsgeschichte beziehen, haben manche Leser von vornherein eine Blockade, sich mit diesen Lehren ernsthaft zu befassen.

Sind die Aussagen über die Schöpfung in der Bibel und in Luisas Schriften mit unserem modernen wissenschaftlichen Denken überhaupt noch vereinbar?

Wie können diese Schriften aus Sicht unseres katholischen Glaubens und moderner biblischer Exegese interpretiert werden?


Schöpfung oder Evolution?

Unser Denk- und Wissenshorizont ist geprägt von den Paradigmen der Naturwissenschaften. Viele Theorien sind so allgemein verbreitet, dass sie nicht mehr hinterfragt werden, sondern als unumstößliche Tatsachen angesehen werden. Es gibt eindeutige Fakten, die für jeden überprüfbar sind. Wenn es jedoch um die Erklärung von Zusammenhängen geht, sind wir schon im Bereich der Theoriebildung. Theorien sind jedoch keine Tatsachen, sondern nur Erklärungs- und Denkmodelle.

Dies trifft insbesondere auf die Theorien von der Evolution zu. Der Begriff "Evolution" ist für viele Menschen zum Synonym für ihre moderne Weltanschauung geworden; es ist eine materialistische Weltanschauung , die vielfach zu einer Art Ersatzreligion geworden ist. Man kann deshalb durchaus von einem Glauben an die Evolution sprechen. Dieses Paradigma erscheint den meisten Menschen als wissenschaftlich "bewiesen".

Auf diesem Hintergrund erscheinen die Schöpfungserzählungen der Bibel sogar den meisten Christen als Mythen aus früheren Epochen der Menschheitsgeschichte, die dann irgendwann auch Eingang in die heiligen Schriften der Bibel fanden.

Als gläubige Christen kommen wir nicht daran vorbei, uns mit diesen Fragen zu beschäftigen. Unser Glaube verlangt nach Antworten, die mit unserem vernünftigen Denken und den modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar sind. Woran können wir uns in dieser schwierigen Frage orientieren?

Vielleicht hilft Ihnen das hier eingefügte Dokument, einen Überblick zu bekommen.

Schöpfung oder Evolution?  Ordnung im Chaos der Argumentation


Schöpfungsglaube und Wissenschaft

Leider gibt es nur wenige Theologen und neuzeitliche Wissenschaftler anderer Disziplinen, die bereit sind, sich auf Grund der biblischen Offenbarung mit den Fragen der Entstehung der uns umgebenden Welt zu befassen.

Das Paradigma der Evolution ist so fest in unserem heutigen sogenannten "aufgeklärten" Denken verankert, dass uns die Theorie der Evolution als Ursache allen Lebens in sich selbst als evident erscheint und auch von gebildeten Menschen nicht mehr hinterfragt werden darf.

Dieser weitverbreitete "Glaube" an die Evolution hat in unserer Zeit bei fast allen Christen den Glauben an die Schöpfung der Welt durch Gott, wie sie uns in der Heiligen Schrift im Buch Genesis verkündet wird, mit weitreichenden Konsequenzen zerstört. Wenn der Mensch das Ergebnis eines evolutiven Prozesses ist, dann hat die Erbsünde in diesem Weltmodell keinen sinnvollen Platz; damit erübrigt sich in der Konsequenz auch die Notwendigkeit, dass der Sohn Gottes Mensch werden musste, um uns durch sein Lebensopfer von der Sünde zu erlösen.

Viele "aufgeklärte" Katholiken haben heute nur noch einen Rest-Glauben, der wesentliche biblische Wahrheiten leugnet und sich stattdessen weitgehend an einer materialistischen Wissenschaft orientiert.

In der Enzyklika "Humanis generis" warnte Papst Pius XII. im Jahr 1950 davor, die Lehren der Heiligen Schrift nur in menschlicher Weise auszulegen. Er warnte vor der Gefahr, den Glauben an die Wahrheiten des Buches Genesis durch sogenannte wissenschaftliche Entdeckungen zu ersetzen. Vielmehr sind die Wissenschaften aufgerufen, durch ihre Forschungen den biblischen Glauben zu erhellen und zu vertiefen.

"Darum können Gläubige sich nicht der Meinung anschließen, nach der es entweder nach Adam hier auf Erden wirkliche Menschen gegeben habe, die nicht von ihm, als dem Stammvater aller auf natürliche Weise abstammen, oder dass Adam eine Menge von Stammvätern bezeichne, weil auf keine Weise klar wird, wie diese Ansicht in Übereinstimmung gebracht werden kann mit dem, was die Quellen der Offenbarung und die Akten des kirchlichen Lehramts über die Erbsünde sagen; diese geht hervor aus der wirklich begangenen Sünde Adams, die durch die Geburt auf alle überging und jedem einzelnen zu eigen ist."

Ein für uns glaubwürdiges Erklärungsmodell, das sich am biblischen Schöpfungsglauben orientiert und dessen zentrale Wahrheiten berücksichtigt, haben wir auf der Webseite von Horst Obereder gefunden:

Fall aus dem Licht:  www.weltmodell.at




Schöpfung und Evolution aus katholischer Sicht

auf der Webseite www.glaubenswahrheit.org

Predigten von Prof. Dr. Georg May





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